|Montagsfrage| Haben dich deine Lieblingsautoren schon mal enttäuscht?

7:11:00 PM

http://libromanie.de/2014/02/montagsfrage-haben-dich-deine-lieblingsautoren-schon-mal-enttaeuscht/


Ganz klar: Ja. Ich denke, es ist ganz natürlich, dass ein Autor einen nicht immer überzeugen kann, auch wenn man das meiste von ihm mochte. Es ist einfach so, dass die Geschmäcker verschieden sind und das ist vielleicht auch gut so. Dennoch wurde ich schon oft von meinen Lieblingsautoren etwas enttäuscht zurückgelassen, gerade weil das Buch irgendwelche Kriterien nicht erfüllt hat, die in anderen Büchern immer gegeben waren - welche Autoren und Bücher das sind?


"Clockwork Angel" von Cassandra Clare habe ich tatsächlich abgebrochen - bitte nicht dafür hassen, aber ich habe irgendwie gar keinen Einstieg in das Buch gefunden und wurde nicht warm mit den Figuren. Ich habe ungefähr bis Seite 200 gelesen und dann einfach keine Lust mehr gehabt, was mich tatsächlich ziemlich enttäuscht hat, da ich Cassandra Clare's Bücher sonst sehr gerne mag. Auch "Schattenauge" von Nina Blazon hat mich ziemlich enttäuscht. Es hatte einfach nicht den Blazon-Touch, den ich in ihren anderen Büchern gefunden habe. Vielleicht lag's am Thema, vielleicht am Genre, aber es war einfach nicht so toll. Das schlechteste Buch von Zafón war bisher für mich "Der Gefangene des Himmels" - dafür war es zwar immer noch ganz in Ordnung, hatte aber nicht den selben Zauber, nicht den magischen Stil. Vielleicht lag es daran, dass es noch düsterer war und einfach viel aus Vergangenheit aufgeholt hat. Schade, aber dennoch würde mich das alles nie davon abhalten, mehr von den Autoren zu lesen, denn auch wenn sie mich nicht immer packen, bleiben sie doch eins: Lieblingsautoren!

Wer ist euer LieblingsautorIN und welches Buch von ihm/ihr hat euch so richtig enttäuscht zurückgelassen und warum?

Schon gelesen?

6 Wortmalerei(en)

  1. Hui, das finde ich spannend, dass du sogar schon mal ein Buch abgebrochen hast! Das mache ich ja grundsätzlich eher selten - und dann auch noch bei einer Lieblingsautorin... Wenn ich so recht drüber nachdenke, ist es aber eigentlich sogar besser. So sparst du dir die schlechte Erinnerung daran. ;-) Und die vertane Lesezeit natürlich.

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    1. Ja, das war auch eines der wenigen Bücher, die ich tatsächlich abgebrochen habe. Mir fällt sowas nämlich eigentlich auch sehr schwer, aber in diesem Fall war ich einfach so gelangweilt und hatte so viele andere tolle Bücher bereitliegen, dass es dann einfach seinmusste. Mal sehen, vielleicht greif ich ja irgendwann doch wieder zu dem Buch :P

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  2. Hach ja, der liebe Carlos Ruíz Zafon, den ich ja wirklich vergöttere, nur wegen "Der Schatten des Windes". Was für mich enttäuschend war, war allerding "Das Spiel des Engels". Dagegen fand ich "Der Gefangene des Himmels" schon wieder schön, obwohl nichts an das erste Buch herankommt.

    Nina Blazon habe ich nach "Faunblut" nie wieder eine Chance gegeben, aber vllt sollte ich es mal wagen.

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    1. Ja, same here :) Zafón hat mich damals mit dem Schatten des Windes umgehauen, obwohl ich sagen muss, dass mir auch Marina sehr gut gefallen hat. Aber stimmt, es kommt nichts an sein erstes Buch ran!

      Oh von Nina Blazon fand ich gerade "Faunblut" richtig gut. Hat dir das gar nicht gefallen? "Zweilicht" fand ich zb auch klasse von ihr und "Ascheherz".

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    2. "Marina" fand ich auch schön, besonders wenn man weiß, dass es eigentlich eines seiner ersten Werke ist, welches er aber erst sehr spät wieder hervorgezaubert hat :)

      Ich glaube es lag vllt auch etwas am Genre, denn High-Fantasy kann mich nur sehr selten für sich gewinnen. "Zweilicht" habe ich noch hier zu stehen und werde mich auch irgendwann mal noch dazu durhringen es zu lesen.

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  3. So ein Erlebnis mit Záfon hatte ich auch. "Der Schatten des Windes" hat mir so gut gefallen, dass ich sogar nachts im Bett gelesen habe - obwohl ich da eigentlich lieber schlafe. "Das Spiel des Engels" habe ich nach der Hälfte abgebrochen. Mann, war das...melancholisch, weinerlich.

    Eine meiner liebsten Autorinnen, Steffi von Wolff, hat mich mit ihrem "Saugfest" auch verscheucht. Die fand ich mal richtig toll, aber spätestens nach diesem Buch war es vorbei. Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gelesen. Dabei hatte ich mal jedes Buch von ihr blind kaufen können, weil es mir immer gefiel.

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Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz. [aus Tintenherz]

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