Glückstour - Von Upcycling, DIY und einer ziemlich organsierten Protagonistin

8:00:00 AM


Mit diesem Zitat begrüße ich euch ganz herzlich bei der Glückstour von der lieben Hanna von Buchsichten und mir zu Petra Hülsmanns kürzlich erschienenen "Glück ist, wenn man trotzdem liebt". Wenn ihr euch jetzt fragt, was genau eigentlich Upcycling ist, dann helfe ich euch gerne direkt aus - Upcyling ist quasi das Aufwerten von Gegenständen zu Dekozwecken, also zum Beispiel Teelichtgläser aus Marmeladengläsern und Blumenvasen aus alten Glasflaschen. Und nein, das ist kein Müll (auch wenn Isabelle die obigen Worten doch sehr oft benutzen muss!). Was man aus ungenutzten Gegenständen so machen kann und was Isabelle außer Upcyling noch so macht, zeige ich euch jetzt...




Bonbonglas eurer Wahl
Figur eurer Wahl (Schleichtiere eignen sich perfekt)
Bänder
Label
Dekosprühfarbe
Zettelchen
Stift
Heißklebepistole


Prinzipiell könnt ihr euch einfach ein Bonbonglas eurer Wahl schnappen und das Glücksmomenteglas ganz ohne Basteln kreieren, aber natürlich wäre das viel zu einfach und hätte auch nicht mehr so viel mit Upcycling zu tun. In meinem Fall habe ich mir daher ein altes Vorratsglas geschnappt, das ich nicht mehr gebraucht habe und habe es ein wenig aufgewertet. Dazu habe ich mir eine Hirschkopffigur  (ebenfalls aus einer alten Dekokiste) genommen und diesen mit einer Heißklebepistole auf den Deckel des Glases geklebt. Danach habe ich beides weiß angesprüht (macht das unbedingt draußen und am besten noch mit Maske!).

Das Label habe ich beschriftet und mit der schwarz-weiß gestreiften Schnur an dem Glas befestigt. Dann habe ich nur noch Zettelchen ausgeschnitten und gefaltet und in das Glas getan.

Im Roman hat Isabelle ein Glücksmomenteglas von ihrer besten Freundin bekommen. Immer, wenn sie etwas schönes erlebt hat, schreibt sie es auf und wirft den Zettel in das Glas. Nach einem Jahr kann sie dann all die schönen Momente noch einmal Revue passieren lassen.





Marmeladen-, Senf- oder Gurkengläser
Dekosprühfarbe
Bänder
Klebefolie
Teelicht


Für diese hübschen Windlichter nehmt ihr Gläser jeglicher Art und besprüht sie (in meinem Fall von innen) mit weißer Dekofarbe. Wenn ihr (wie ich) ein Motiv auf eurem Glas haben wollt, klebt das gewünschte Motiv mit Klebefolie in das Glas und zieht sie wieder ab, sobald die Farbe getrocknet ist.

Anschließend könnt ihr die Gläser noch mit hübschen Bändern verzieren und eine Kerze hineinstellen - fertig sind eure Windlichter!

»Na ja. Und wofür sollen die da gut sein?« Er zeigte auf eins der Windlichter. »Das sind Senf- und Marmeladengläser, die ich mit weißer Glasfarbe angesprüht habe. Da kommen Mini-Stumpenkerzen rein, das gibt ein tolles Licht.« »Also ist das alles Müll?« »Das ist kein Müll, sondern Upcycling« Seite 28

Mit den Windlichter dekoriert Isabelle das Restaurant von Jens, der eigentlich etwas gegen Deko jeglicher Art hat. Um die Windlichter kommt er trotzdem nicht herum!


Isabelle ist ein Mensch, bei dem alles nach Plan laufen muss. Sie führt ein strukturiertes Leben und weiß am besten gestern schon, was sie morgen machen wird. Trotzdem ist sie sehr kreativ und hat vor allen Dingen ein Händchen für Blumen und Dekoration. Als sie Jens kennenlernt, wirbelt das ihr ganzes Leben durcheinander - vor allen Dingen als sie zum ersten Mal sein Schokoladenmalheur probiert... mehr dazu gibt es morgen bei Hanna!

Habt ihr schon einmal geupcyclet, und wenn ja was habt ihr gezaubert?

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5 Wortmalerei(en)

  1. Guten Morgen liebe Marie,

    das Buch hatte ich bis eben noch gar nicht auf dem Schirm, aber nach deinem Artikel bin ich jetzt doch ein wenig neugierig geworden. ;)

    Ich selbst mache mir schon seit einiger Zeit alte Dinge zu nutze und füge sie nach etwas Aufmotzarbeit in meine Wohnung ein. So zum Beispiel stibitze ich mir immer wieder gerne alte Kommoden oder ähnliches vom Sperrmüll, schleife und lackiere sie neu und voilá, fertig ist das neue Möbelstück für wenig Geld. Auch Laminatreste habe ich mir unlängst geschnappt und daraus mit dem restlichen Dämmmaterial, etwas Stoff und Gummibändern nicht nur einen Sichtschutz für die alte Glastür in unserer Wohnung, sondern gleichzeitig auch ein Memoboard gezaubert. :)

    Ich bin gespannt, was sich hier in deinen Kommentaren noch so für tolle Ideen ansammeln werden. Vielleicht ist da ja auch das ein oder andere für mich mit dabei. ;)

    Ganz liebe Grüße und einen schönen Freitag
    Maike von Kunterbunte Flaschenpost

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  2. Liebste Marie,

    ob du es glaubst oder nicht: dieses Glas wollte ich auch schon nachmachen! Und zwar für meinen Liebsten, der ist nämlich oft nicht so gut drauf und da kann so ein Glücksmomenteglas bestimmt helfen! :) Ich denke ich werde deinen Post jetzt zum Anlass nehmen, das Projekt zu verwirklichen. Sieht wirklich schön aus, dein Glas!

    Ich habe auch schon "upgecycelt" - zuletzt hab ich mir eine Palettencouch gebaut. Einfach 4 Paletten besorgt, eine Matratze von Ikea und eine Tagesdecke drüber - fertig. Die alten Kissen von meiner entsorgten Couch hab ich noch behalten und die brauchen demnächst mal neue Bezüge.... Ob ich da wohl irgendwo noch Stoff rumfliegen habe? :)

    Küsschen und liebe Grüße!

    Johanna

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  3. Das sind zwei echt süße DIY-Ideen :)
    Das Buch klingt auch nicht schlecht und habs schon als Leseprobe auf meinem kindle :P

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  4. Halli Hallo )))

    das klingt aber interessant und vor allem leicht in der Herstellung! Bis jetzt hab ich noch nicht geupcyclet, da mir bastelt nicht so wirklich zusagt. Aber vielleicht sollte ich es mal probieren?!

    Viele Grüße,
    Olga

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  5. Liebe Marie,

    ein schöner Beitrag, um auf das Buch neugierig zu machen.
    Es hat mir richtig gut gefallen!
    Ich habe Upcycling noch nicht ausprobiert, aber ehrlich gesagt juckt es mich jetzt in den Fingern... ;)

    Liebe Grüße,
    Ramona

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Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz. [aus Tintenherz]