Blogtörn - Das Leben fällt, wohin es will | Frau Brohmkamps Apfelkekse

7:04:00 AM

Willkommen zum zweiten und letzten Tag unseres kleinen Blogtörns rund um Petra Hülsmanns neuestes Werk "Das Leben fällt, wohin es will". Gestern hat Hanna euch einen höchst informativen Einblick in das kleine Segel 1x1 gegeben. Heute bin ich in einer mega-super-extrem-geheimen Mission unterwegs und kann nur hoffen, dass die gute Frau Brohmkamp nicht weiß, was Blogs sind - andererseits könnte ich hier wohl ernsthafte Probleme bekommen. Nach der Lektüre von "Das Leben fällt, wohin es will" hatte ich nämlich nicht nur Lust auf einen Hamburgbesuch und Segeln, sondern vor allen Dingen auf eines: Apfelkekse. Glücklicherweise scheint Frau Brohmkamp das Buch vor mir gelesen zu haben, denn sie hat doch tatsächlich ihr sehr, sehr geheimes Rezept im Buch vergessen...


In "Das Leben fällt, wohin es will" muss Protagonistin Marie den Job ihrer Schwester Christine übernehmen. Als sie am ersten Tag ins Büro kommt, findet sie in ihrem Büro eine Keksdose, die sie prompt öffnet - und darin Apfelkekse vorfindet. Diese hat die Sekretärin Frau Brohmkamp für Christine gebacken, doch natürlich muss Marie wenigstens einmal probieren...

"Ich konnte mich keine Sekunde länger beherrschen, also nahm ich eins der Küchlein und biss hinein. Diese Dinger waren alles andere als missraten, sondern rund herum perfekt. Der Teig war fluffig und zerging auf der Zunge, ich schmeckte saftige Apfelstücke, Mandeln und Zimt."
Das Leben fällt, wohin es will - Petra Hülsmann, S. 62

Ich muss gestehen: bevor ich sie gebacken habe, konnte ich mir nicht allzu viel unter Apfelkeksen vorstellen. Ich dachte eher an den typischen knusprigen Keks - aber Apfelkekse sind ganz anders. Wie meine Namensvetterin aus "Das Leben fällt, wohin es will" schon im o.g. Zitat sagt, handelt es sich eher um kleine Miniküchlein, die sich viiiiel zu schnell futtern lassen. Christines Obsession nach diesen Teufelsdingern kann ich da also schon ganz gut nachempfinden, denn irgendwie merkt man gar nicht, wieviel man letztendlich doch gegessen hat.

Auch optisch findet Marie die richtigen Worte um die Apfelkekse (oder Apfelküchlein) zu beschreiben:

"In der Dose befanden sich kleine Küchlein, deren Form an zusammengefallene Makronen erinnerten. Sie sahen irgendwie rührend missraten, aber trotzdem sehr verführerisch aus."Das Leben fällt, wohin es will - Petra Hülsmann, S. 62


Man sollte diese Leckerbissen also eindeutig nicht nach ihrer Optik werten, aber da dürfte es wohl keine Probleme geben, denn sobald man an den kleinen Keksen riecht, läuft einem sofort das Wasser im Mund zusammen. Die Kombination aus braunem Zucker, Mandeln, Zimt und Äpfeln kann vermutlich auch gar nicht schlecht riechen, aber als ich die Apfelkekse aus dem Backofen geholt habe, hätte ich am liebsten sofort alle aufgegessen. Habe ich dann auch fast, aber dazu sage ich lieber nichts mehr. Zum Geschmack nur so viel: sie machen definitiv süchtig...
Ich wette, ihr klebt jetzt schon alle am Bildschirm oder könnt den Duft nach Mandeln und Zimt aus eurer Küche wabern sehen - stimmt's, oder habe ich recht? Die Apfelkekse haben bei uns nicht unbedingt lange überlebt, daher kann ich euch leider keine zusenden, aaaaaber ich kann euch Frau Brohmkamps streng geheimes Apfelkeksrezept verraten, aber falls sie fragen sollte: von mir habt ihr das nicht!

Ihr braucht...

- 100g weiche Butter
- 70g braunen Zucker
- 2 Eier (am besten zimmerwarm)
- 250g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 70g gestiftelte Mandeln
- 2 mittelgroße, säuerliche Äpfel
- 1 Vanilleschote
- 1/2 TL Zimt

So wird's gemacht

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen (Ober- und Unterhitze funktioniert aber auch!). Schlagt zunächst Butter, Zucker und Eier schaumig. Am besten funktioniert das, wenn alle Zutaten dieselbe Temperatur haben - also am besten zimmerwarm. Anschließend die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Dann zusammen mit dem Mehl, dem Backpulver, den Mandeln und dem Zimt unter die Eimasse heben. Die Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls unter den Teig geben.

Mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben. Anfangs ist das eine relativ klebrige Angelegenheit, aber es funktioniert (und lohnt sich!). Die Apfelkekse dann auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen bis sie leicht zu bräunen beginnen.


Apropos gewinnen - damit ihr bald ebenfalls in den Genuss von Apfelkeksen kommen und natürlich auch "Das Leben fällt, wohin es will" verschlingen könnt, verlose ich mit der freundlichen Unterstützung von Bastei Lübbe ein Exemplar des Romans auf meinem Blog!

Um an der Verlosung teilzunehmen, füllt einfach das folgende Formular bis zum 24. Juni 2017 23:59 Uhr aus!

Das Kleingedruckte:
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr solltet über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Für evtl. Verlust auf dem Postweg übernehme ich keine Haftung. Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel erklärt ihr euch einverstanden, dass ich euren Namen für die Gewinner-Bekanntgabe auf meinem Blog veröffentlichen und eure Adresse für den Versand des Gewinns an den Verlag weitergeben darf. Nach der Gewinnerbekanntgabe habt ihr 1 Woche Zeit, euch bei mir zu melden. Ansonsten müssen wir neu auslosen. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle im Formular angegebenen Daten gelöscht.

Natürlich könnt ihr auch auf Hannas Blog Buchsichten euer Glück versuchen!

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Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz. [aus Tintenherz]