Rückblicksmalerei im Juni 2017

5:49:00 PM

Unglaublich, aber wahr: die Hälfte des Jahres ist schon wieder vorbei - wahnsinn, oder? Eigentlich sollte es mir klar sein, aber ich bin bei jeder monatlichen Rückblicksmalerei erstaunt, das schon wieder ein Monat vergangen ist. Auch wenn der Juli bereits in vollem Gang ist und einiges ansteht, zeige ich euch heute rückblickend, was ich im Juni gelesen und gesehen habe.


GODDESS OF POISON - TÖDLICHE BERÜHRUNG VON MELINDA SALISBURY
Auch wenn mich "Goddess of Poison" nicht völlig überzeugen konnte, hat mich Twyllas Geschichte bestens überzeugt und mit einigen überraschenden Schritten und Details beeindrucken können. Gerade zum Ende hin nimmt die Geschichte immer mehr Fahrt auf und offenbart, dass es um mehr geht, als gedacht. Ein spannender und faszinierender Auftakt zu einer (bisher) dreiteiligen Reihe, die mit Originalität und Liebe zum Detail punktet. Hier geht es zur Rezension.

INTO THE WATER VON PAULA HAWKINS
Mit ihrem neuesten Roman präsentiert Paula Hawkins nach "Girl on the train" einen weiteren polyperspektivischen Roman, der das Schicksal einer ganzen Kleinstadt erzählt und immer wieder mit dem Element Wasser spielt. "Into the Water" ist sicherlich keine leichte Lektüre für Zwischendurch, sondern ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Trotz der ein oder anderen Länge, hat mich das Buch durchweg faszinieren können und beeindruckt. Hier geht es zur Rezension.

HEUTE SIND WIR FREUNDE VON PATRYCJA SPYCHALSKI
Authentische und realitätsnahe Geschichten sind definitiv Patrycja Spychalskis Steckenpferd - mit "Heute sind wir Freunde" bekommt der Leser eine kleine, aber irgendwie dann doch ganz große Geschichte über Identität, Vorurteile und Freundschaft, die zwar relativ kurzweilig bleibt, dafür aber das Herz wärmt. Viele unterschiedliche Figuren treffen hier aufeinander und machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis. Zur Rezension geht es hier.

DAS LEBEN FÄLLT, WOHIN ES WILL VON PETRA HÜLSMANN
Petra Hülsmann ist ein Garant für süchtigmachende, lockerleichte Geschichten, die das Herz wärmen und sich wie nach Hause kommen anfühlen. Da ist auch "Das Leben fällt, wohin es will" keine Ausnahme, auch wenn es dieses Mal thematisch ein bisschen ernster wird. Mit viel Charme, Humor und diesem typischen hülsmannschen Ton ist diese Geschichte für mich ein absolutes Must-Read! Zur Rezension geht es hier.

JUGEND OHNE GOTT VON ÖDÖN VON HORVÁTH
... ist quasi ein Reread, weil ich es in der Schule schon einmal gelesen habe, wobei ich gestehen muss, mich an nicht allzu viel erinnern zu können. Nun musste es für die Uni noch einmal gelesen werden und auch wenn das Buch nicht sonderlich lang ist, ist es fesselnd und schnell erzählt und lässt sich flott lesen. Die Geschichte lässt sich auf vielen Ebenen lesen und ist nicht zuletzt auch ein Kriminalroman.


Filmtechnisch sieht es bei mir aktuell nicht sonderlich spannend aus. Neben "Girl on the train", der mir sehr gut gefallen hat und ziemlich nah am Buch ist, habe ich den ganzen Monat über "Full House" gesehen. Wenn ich nach einem Uni/Arbeitstag nach Hause komme, ist es aktuell das, was mich entspannt und runterholt. "Full House" ist für mich schon immer eine absolute Feel-Good-Serie gewesen, die sich immer wie nach Hause kommen anfühlt.

Ich wünsche euch einen schönen restlichen Juli mit tollen Büchern, Filmen und Serien und wunderschönen Momenten!

WIE WAR EUER JUNI? WAS WAR EUER LESEHIGHLIGHT UND HABT IHR AUCH WOHLFÜHLSERIEN?

Schon gelesen?

4 Wortmalerei(en)

  1. Huhu!

    Sieh an, wir sind offensichtlich Namensvettern, wie schön, auch wenn ich ein kleines Stückchen älter bin ;). Finde es immer wieder lustig, wie wenig sich manche Schullektüre ändert, denn "Jugend ohne Gott" hat uns unser Prof damals auch aufgebrummt ...

    Und ein weiteres Buch haben wir gemeinsam: "Into the Water" subbt bei mir mittlerweile, aber hoffentlich nicht mehr lange. Habe nur noch ein paar letzte Arbeiten für meine Diss zum Thema "Temperature Sensors" zu erledigen - und dann sind endlich auch mal für mich Ferien!

    Liebe Grüße
    Marie

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    Replies
    1. Hallo liebe Namensvetterin :)

      "Jugend ohne Gott" ist ja tatsächlich noch relativ spannend. Da gab es Lektüren, die mich definitiv mehr belastet haben. Ich denke mal, dass alle Germanistikstudenten letztendlich dasselbe lesen müssen, einfach, weil es zum großen Kanon gehört, dies das. Finde es schade, dass dabei vieles anderes untergeht.

      "Into the water" solltest du unbedingt lesen, wenn du komplexe Geschichten mit Thrillerelementen magst. Es ist definitiv eine langsamere und tiefergehende Lektüre, für mich kein Popcornthriller!

      Ich kenne das, ich muss aktuell eine Hausarbeit in ÄDL schreiben (zum Buch der Natur) und habe aktuell eigentlich gar keine Zeit, zu Lesen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Arbeit - dein Thema klingt interessant, was genau hast du studiert?

      Viele Grüße,
      auch Marie :)

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  2. Huhu!

    "Into the Water" werde ich bestimmt noch lesen, weil mir "Girl on the Train" der Autorin gut gefallen hat. Da ich sehr selten Fernsehen gucke und noch seltener ins Kino gehe, habe ich noch gar nicht mitbekommen, dass das verfilmt wurde!

    "Das Leben fällt, wohin es will" sollte ich vielleicht lesen, bevor ich Anfang September zu der Lesung der Autorin gehe! Bisher habe ich von ihr nur "Hummeln im Herzen" gelesen, das fand ich aber richtig süß.

    "Jugend ohne Gott" wäre auch mal ein Kandidat für meine Blog-Rubrik "Die literarische Schatzkiste", in der ich Klassiker und preisgekrönte Bücher vorstelle! Ich werde es mir mal auf die Leseliste setzen.

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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  3. Hallo Marie,

    nach deinen Worten bin ich schon gespannt, wie mir "Into the water" gefallen wird. Ich hatte bei der wasliestdu-Prämienaktion Glück und habe es mir schnappen können. :) Ich lese ja immer wieder gerne Bücher, an denen sich die Geister scheiden - auch wenn es bei mir dann eine 50/50-Chance ist, ob ich es dann mag oder nicht. ;)

    Liebe Grüße, Hanna

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Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz. [aus Tintenherz]