Süßes zum Buch #3 | Apfelmuffins, Leckermäuler und Hobbybäcker

12:00:00 PM




Zimt und Herbst sind für mich zwei Dinge, die zusammengehören. Gut, man könnte auch sagen Zimt und Marie gehören einfach zusammen - egal, zu welcher Jahreszeit. Prinzipiell erinnert es mich aber an die kälteren und gemütlicheren Monate des Jahres und weil wir gemächlich auf ebendiese zusteuern, gibt es heute ein zimtiges Apfelmuffins Rezept. Dazu serviere ich feinste Lektüre - heute gibt es gleich mehrere Bücher, in denen Backen und Essen eine große Rolle spielen. Und ein Tee passt eindeutig auch gut dazu.

 
280g Mehl
210g Zucker
100g Butter
250g Buttermilch
2 Äpfel
1 Ei
1TL Natron
1 Pck. Vanillezucker
1TL Zimt 
etwas Salz

Zuerst die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden, anschließend in eine Schüssel geben und mit 2 Esslöffeln des Zucker und etwas Zimt bestreuen. Das Mehl in eine Schüssel sieben und 50g des Zuckers, Natron und Salz dazugeben. Das Ganze dann gut vermengen.


Die Butter zerlassen und in eine Schüssel geben. Dazu dann 100g Zucker, das Ei, die Buttermlich und der Vanillezucker geben und die Mischung gut verrühren.

Die Buttermischung zu der Mehlmischung geben und solange verrühren, bis alles miteinander vermengt ist. Anschließend die Apfelstücke dazugeben. Den Teig dann in die Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 bis 200 Grad ca. 20 Minuten lang backen, bis die Muffins leicht bräunlich sind. Mit der Stäbchenprobe überprüfen.


Wer Zimt und Zucker besonders mag, kann die Muffins vor dem Backen noch damit bestreuen.

Manche Dinge sind unvermeidlich miteinander verbunden - und etwas Süßes und ein Buch gehört definitiv zusammen. Die Tatsache, dass es auch Geschichten gibt, in denen die Figuren eine bestimmte Beziehung zum Backen oder Essen haben, macht es da oft noch schöner. Ich mag Geschichten, in denen die Figuren gerne backen oder bestimmte Rezepte eine Rolle spielen. In den vier Büchern, die euch heute vorstellen möchte, ist das jedenfalls so und es macht meist den ganz besonderen Charme der jeweiligen Geschichte aus. "Spinnenkuss" beispielsweise ist eigentlich ein recht derbes Buch für Erwachsene, in denen es um eine Auftragskillerin namens Gin geht. Es gibt Tod, Mord, Sex, übernatürliche, fiese Wesen - und leckeres Gebäck. Denn Gin liebt es, zu backen. Und zu essen, was sie mir noch viel sympathischer macht. Sie macht beispielsweise Crumble und leckere Cookies.

Auch "To All The Boys I've Loved Before" von Jenny Han ist ein Buch, indem das Backen eine größere Rolle spielt - wobei das nur ganz leicht in die Geschichte eingewoben ist und perfekt zu dem Wohlfühlbuch passt. Protagonistin Lara Jean sieht das Backen nämlich ein wenig als Entspannungsakt (und so geht es mir auch). Das Gefühl, Zutaten zusammenzumischen und am Ende etwas erschaffen zu haben, liebt sie ebenso sehr wie ich. Daraus entstehen dann des Öfteren Schokocookies, Muffins und Kuchen aller Art.

In "Über uns der Himmel" (und übrigens auch in ihrem anderen Roman) webt Kristin Harmel Rezepte und Leckereien ganz natürlich in ihre Geschichte ein. Ob das nun Blaubeerpfannkuchen sind oder ein leckeres Nudelgericht ist dabei völlig egal, denn am Ende des Buches kann man jedes Gericht des Buches als Rezept wiederfinden und nachmachen, was ich eine sehr schöne Idee finde, um ein Buch noch näher an den Leser zu bringen.

Last but not least gibt es da noch "Sternenküsse" - ein Buch, das meiner Meinung nach nicht nur viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, sondern noch dazu eine absolut schöne Geschichte ist, die ebenfalls von einem ganz bestimmten Charme lebt, der teilweise ebenfalls mit Backen zu tun hat. Protagonistin Sophie arbeitet nämlich in einem Café und kreiert immer mal wieder neue Kuchen oder anderes Gebäck, das besonders lecker beschrieben wird. 

Was ist euer liebstes Rezept mit Zimt? Gibt es eine bestimmte Leckerei, die für euch in den Herbst gehört und welches Buch würdet ihr dazu empfehlen?

Schon gelesen?

7 Wortmalerei(en)

Lasst mir eure Wortmalereien hier!

Powered by Blogger.

Gefällt dir?

Leser