10 (gute) Gründe für 'Ich bin dann mal Prinzessin' von Meg Cabot

8:00:00 AM


Nur ein Kinderbuch? Viel zu kurz? Falls der ein oder andere Zweifel in eurem Kopf herumschwirrt, warum ihr "Ich bin dann mal Prinzessin" nicht lesen solltet, gibt es am vierten Tag unserer Blogtour heute die Lösung und die Antworten auf alle möglichen Fragen! Ich zeige euch meine zehn (guten) Gründe für "Ich bin dann mal Prinzessin" von Meg Cabot. Und natürlich gibt es auch die Chance auf einen tollen Gewinn!

Sagen wir es doch einfach, wie es ist: schwarze Protagonisten sind gerade in Jugendbüchern eine absolute Seltenheit. Dass dies jedoch nicht am Publikum liegt, hat zuletzt "The Hate U Give" eindrucksvoll bewiesen. In "Ich bin dann mal Prinzessin" ist Protagonistin Olivia schwarz, was so natürlich und selbstverständlich ist, wie es sein sollte. Erwähnenswert bleibt es aufgrund der Seltenheit schwarzer Protagonisten aber dennoch.

Auch wenn ich damals nur den ersten Band der "Plötzlich Prinzessin" Reihe gelesen habe, liebe ich die Filme sehr und schaue sie mir gerne immer wieder an. In "Ich bin dann mal Prinzessin" gibt es auch ein Wiedersehen mit Prinzessin Mia, was mir besonders gut gefallen hat. Die Geschichte steht zwar für sich allein, allerdings erhält man auch eine gute Portion "Plötzlich Prinzessin".


Von dem rosafarbenen Cover sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn zwischen den Seiten steckt nicht nur ein schöner Inhalt, sondern auch ein optischer Leckerbissen. Da "Ich bin dann mal Prinzessin" wie ein Tagebuch aufgemacht ist und Olivia noch dazu gerne zeichnet, finden sich immer wieder kleine liebevolle Zeichnungen zwischen dem Text, die das Geschehen einerseits verbildlichen, andererseits aber auch Olivias Zeichentalent demonstrieren, sodass Olivia plastischer und dreidimensionaler erscheint. Auch Chatverläufe sind grafisch dargestellt, sodass das Lesen und Erkunden noch viel mehr Spaß macht. Am zweiten Tag unserer Blogtour gewährt euch Favola übrigens auch einen schönen Einblick in einige Gestaltungen aus dem Buch!

"Ich bin dann mal Prinzessin" ist aufgrund der zwölfjährigen Protagonistin wohl zwar als Kinderbuch einzuordnen, liest sich aber auch mit fünfundzwanzig Jahren noch ausgesprochen unterhaltsam. Das Schöne ist hier schlicht, dass man in jedem Alter noch eine Kleinigkeit daraus ziehen kann - und wenn das "nur" gute Unterhaltung ist.



Besonders das Thema Familie spielt in "Ich bin dann mal Prinzessin" und für Olivia eine große Rolle. Da sie bei ihrer Tante aufgewachsen ist und sich dort nie wirklich heimisch gefühlt hat, steht die Frage, was eine echte Familie ausmacht, stets im Raum und prägt die Geschichte. Doch auch Freundschaft spielt eine wichtige Rolle und ebenso damit zusammenhängende Probleme wie Neid und Missgunst. Meg Cabot greift all diese Themen auf und flechtet sie gekonnt in die Geschichte ein, sodass man nie einen erhobenen Zeigefinger zu sehen bekommt, moralische Werte aber dennoch vermittelt werden.

Wer "Plötzlich Prinzessin" kennt weiß, dass Meg Cabot viel Humor hat und den immer wieder in ihre Geschichte einfließen lässt. Daher liest sich auch Olivias Geschichte frisch-fröhlich und wunderbar leicht mit der besonderen Prise Humor. Eine schöne Mischung für Frühlingstage, die Laune macht und gut zu unterhalten weiß.


Natürlich erzählt "Ich bin dann mal Prinzessin" keine unfassbar originelle Geschichte - schließlich verrät bereits der Titel die komplette Grundhandlung: ein Mädchen wird ohne Vorwarnung Prinzessin und muss mit ihrem neuen Leben zurechtkommen. Aber ich bin mir sicher, dass sich viele - gerade in jungen Jahren - schon einmal vorgestellt haben, Prinzessin zu sein und in "Ich bin dann mal Prinzessin" kann man diese kleinen Tagträume für einige Seiten wahr werden lassen.


Ich wäre nicht ich, wenn dieser Grund hier nicht seinen Platz finden würde. Viele wissen es bereits: ich liebe Hunde. Und wenn Hunde irgendwo vorkommen, ist das für mich schon einmal ein guter Grund, diese bestimmte Sache gut zu finden. Ihr ahnt es: auch in "Ich bin dann mal Prinzessin" kommen Hunde vor - Pudel, um genau zu sein. Olivia liebt Hunde übrigens auch...

Oft scheitern Bücher daran, dass sie bestimmte Situationen oder Generationen nicht authentisch vermitteln können und schlichtweg unrealistisch wirken. Auch wenn die Situation in "Ich bin dann mal Prinzessin" nicht unbedingt alltäglich oder realistisch ist, so ist es doch die Umsetzung der jungen Figuren. Die Sprache, die Gedanken und auch virtuelle Kommunikation findet auf einem authentischen Level statt und macht einfach Spaß. Man glaubt der Geschichte, dass sie irgendwie so stattfinden könnte.

Fall euch all diese Gründe noch nicht überzeugen konnte (wobei der Hundegrund wohl eigentlich schon reichen müsste!), dem kann ich versprechen, dass "Ich bin dann mal Prinzessin" eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte für Zwischendurch ist, die sich schnell liest und glücklich macht.

Na? Haben euch die zehn Gründe überzeugt? Falls ja, habt ihr nun die Chance ein Exemplar von "Ich bin dann mal Prinzessin" zu gewinnen. In allen Beiträgen haben wir Krönchen (hier sind die kleinen gezeichneten Krönchen gemeint, nicht reale Bilder) versteckt. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr lediglich unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen alle Krönchen zählen und die Anzahl dieser auf allen Blogs mit dem Betreff "Ich bin dann mal Prinzessin" an marie@wortmalerei.org senden.

Einsendeschluss ist der 30. April 2018.

Viel Glück!

Schon gelesen?

3 Wortmalerei(en)

Lasst mir eure Wortmalereien hier!

Powered by Blogger.

Gefällt dir?

Leser